„return“-Statements zur Werteorientierung 

Starke Persönlichkeiten der Wirtschaft kommen zu Wort, wenn die „return“-Redaktion über ihre Erfolge und über gelungene Krisenbewältigung berichtet. Aus den Leitsätzen dieser Vorbilder lässt sich lernen, wie Unternehmensführer auch in schwierigen Lagen standhaft bleiben. Deshalb hier eine Auswahl von Zitaten mit „return“-Effekt:


 

Timo Wopp, Kabarettist und Ex-Unternehmensberater im Exklusiv-Interview
Timo Wopp, Kabarettist und Ex-Unternehmensberater

„Gescheiterte sollten viel mehr wertgeschätzt werden, denn sie hatten den Mut, etwas zu versuchen. Es geht doch darum, technische Fehler oder Schludrigkeit abzustellen. Fehler zeigen nur, was noch fehlt und weisen den Schritt zur nächsten Stufe.“

Timo Wopp, Kabarettist und Ex-Unternehmensberater im Exklusiv-Interview (return 04/2016, S. 19)


„Wenn ich unseren Zulieferern ermöglichen möchte, unter guten Umständen zu produzieren, dann muss ich auch das, was ich als Verkaufserlös erzielen kann, mit ihnen teilen.“

Ernst Schütz, Mehrheitseigner biem Umweltversand „Waschbär“ (return 04/2016, S. 25)


„Ingenieure können sich ihren Arbeitgeber aussuchen. Wir sind eine Option. Um Menschen zu gewinnen, die wir brauchen, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein, müssen wir vermitteln, dass wir etwas Sinnvolles tun. Sinn ist ein starkes Argument.“

Burkhard Böndel, Head of Corporate Communications der Bühler Group (return 04/2016, S. 27)


„In der Tat sind die reinen Gründungszahlen im deutschsprachigen Raum in den vergangenen Jahren nicht ermutigend. Mehr ist nicht immer besser. Qualität und nicht Quantität muss das Mantra für den Weg zu einer Start-up-Nation sein.“

Prof. Dietmar Grichnik, Professor für Entrepreneurship und Direktor des Instituts für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen (return 04/2016, S. 31)


„Wir brauchen mehr Start-up-Entrepreneure und eine positive Grundhaltung statt ,German Angst‘. Daher gehört die Vermittlung der Entrepreneurship-Kompetenz in alle Schulen und Hochschulen. Davon brauchen wir mehr. Viel mehr!“

Prof. Sven Ripsas, Professor für Entrepreneurship an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. (return 04/2016, S. 32)


„Wir brauchen ein Umdenken in den Köpfen, um eine echte Gründerkultur zu entwickeln. Entscheidend ist, dass wir die Angst vor dem Scheitern verlieren. In Amerika fällt man auf die Nase und steht wieder auf. In Deutschland wird man als Verlierer abgestempelt. Scheitern gehört dazu, es macht uns stärker!“

Dr. Hubertus Porschen, Bundesvorsitzender „Die jungen Unternehmer“ und Geschäftsführer der App-Arena GmbH (return 04/2016, S. 33)


„Menschen müssen sich wohlfühlen in ihrer Region, egal ob im ländlichen Raum oder in Städten. Das ist entscheidend für den Erfolg der Wirtschaft, denn ohne öffentliche Mobilität fühlen Menschen sich abgekoppelt. Sie könnten abwandern, und wir haben schon heute einen großen Fachkräftemangel.“

Steffen Lehmann, Geschäftsführer des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) aus Leipzig (return 04/2016, S. 67)


„Vorbildliche Unternehmen wollen Dinge besser und günstiger machen als es Wettbewerber können. Werte dienen als Richtschnur für Verhalten. Die Identität ist das Rückgrat der Marke. Sie kennzeichnet die wesensprägenden Merkmale einer Marke – wie große Persönlichkeiten.“

Prof. Franz-Rudolf Esch, Direktor am Institut für Marken- und Kommunikationsforschung der EBS Business School in Oestrich-Winkel (return 04/2016, S. 70)


„Effektive Transportmöglichkeiten zu schaffen, mit denen Reisende eine gute Erfahrung verbinden, ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.“

Dirk Ahlborn, CEO von Hyperloop Transportation Technologies in Los Angeles (return 03/2016, S. 49)


„Wir vermuten: Ein Brexit wäre ein Vorwand, um weitere Unternehmensgewinn-Revisionen vorzunehmen und auch das Weltwirtschaftswachstum nach unten zu revidieren. Davor haben die Finanzmärkte wahrscheinlich mehr Angst als vor dem Brexit selbst.“

Dr. Otmar Lang,  Chefvolkswirt und Direktor Targobank Research (return 03/2016, S. 6)


„Das Entscheidende in unserer Wirtschaftsordnung ist nicht der Kapitalmarkt, sondern die Erkenntnis, dass das ganze System von Innovation getrieben ist.“

Peter Jungen, namhafter Investor in Start-ups der „New Economy“ (return 03/2016, S. 6)


„Weil ich alle diese Aspekte verknüpft habe, kann ich aus diesen W-Dimensionen wie im mentalen Modell des Menschen auch im Unternehmensgedächtnis Zusammenhänge verstehen.“

Prof. Andreas Dengel, Chef des Deutschen Forschungszentrums für Künstiche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern (return 03/2016, S. 15)


„Während deutsche KMU bei der Häufigkeit der Produkt- oder Prozessinnovationen führen, erreichen sie bezüglich der Patentintensität und des Umsatzanteils mit neuen Produkten nur einen Platz im Mittelfeld.“

Prof. Dietmar Harhoff, Direktor am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb (return 03/2016, S. 32)


„Wir suchen uns Partner, mit denen wir die digitale Reise im Gesundheitsmarkt beschreiten und mit denen wir gemeinsam im Sinne des Menschen neue Lösungen entwickeln. Das hat ein komplettes Umdenken als Voraussetzung.“

Peter Vullinghs, Chef von Philips Deutschland (return 03/2016, S. 46)


„Je schneller sich das geschäftliche Umfeld ändert, je komplexer es wird, umso größer wird der Bedarf an und die Sehnsucht nach Orientierung, Sicherheit, Chancen und Vision. Aber womöglich irren gestandene Führungskräfte in ihrer Einschätzung, was die Bedeutung eines systematischen Zukunftsmanagements angeht.“

Dr. Pero Micic, Vorstand der FutureManagementGroup (return 03/2016, S. 56)


„Ich halte es für wichtig, dass eine positive Grundstimmung herrscht und alle versuchen, sich gegenseitig zu helfen und sich nicht als Konkurrenten im eigenen Unternehmen zu sehen.“

Alexandra Knauer, Chefin des Laborgeräte-Herstellers aus Berlin (return 02/2016, S. 22)


„Unternehmen spielen eine sehr große Rolle bei der Integration von Flüchtlingen.“

Bethel Tesfaiesus, Business Support Specialist bei SAP (return 02/2016, S. 26)


„Es zahlt sich für Inhaber und Manager aus, für die Rechte der Beschäftigten einzutreten. Wenn die Unternehmensführung deutlich zeigt, dass sie sexuelle Belästigung nicht duldet, wirkt sich das positiv auf das gesamte Betriebsklima aus.“

Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (return 02/2016, S. 74)


„Ich sehe für das Umdenken eine wichtige Rolle bei Wirtschaftsjournalisten, die wie Sie in ,return’ mehr positive Fälle schildern von ehemals gescheiterten Unternehmern, die dann aber irgendwann erfolgreich wurden. Von solchen Storys geht eine starke Botschaft aus. Scheitern ist keine Schande.“

Prof. Hermann Simon, Gründer und Chairman der Managementberatung Simon-Kucher & Partners (return 03/2015, S. 19)


 

„Man muss seinen eigenen Werten folgen und diese leben. Dafür nehme ich gerne das unternehmerische Risiko und die Verantwortung auch für meinen Mitarbeiter in Kauf.“

Patrick Ulrich Langguth, Inhaber des gleichnahmigen Weinguts an der Mosel (return 04/2014, S. 20)


 

„Vertrauenskultur bedient Trends wie Konnektivität, also neue Formen, Wissen zu teilen. Sie beugt Fachkräftemangel vor und bedient die wachsende Individualisierung.“

Uwe Rotermund, Geschäftsführer der Noventum Consulting GmbH (return 01/2016, S. 26)


 

„Umsatzwachstum ist für uns nicht mehr das einzige Maß der Dinge.“

Florian Sieber, Geschäftsführer des Modellbahnherstellers Märklin (return 03/2015, S. 16)


 

„Wir sind jetzt partnerschaftlich ausgerichtet.“

Volker Weiß, Geschäftsführer des Automobilzulieferers Edscha (return 02/2015, S. 17)


 

„Wer in Hektik verfällt, generiert nur hohe Unsicherheit im Unternehmen, sodass die Orientierung, wofür das Unternehmen steht, komplett verloren geht.“

Franz-Peter Falke, Geschäftsführer Gesellschafter beim Textilfabrikanten Falke (return 03/2015, S. 22)


 

„Die Kultur ist das Entscheidende – nicht der einzelne Mensch und nicht die Managementinstrumente.”

Dr. Rolf Hollander, Vorstand der Cewe Stiftung & Co. KG  (return 01/2016, S. 23)