Von den Besten in Sachen Führung lernen

Wie gelingt gute Unternehmensführung? Eine Studie zeigt, was man von mittelständischen Weltmarktführern lernen kann.

Engagierte und qualifizierte Mitarbeiter sind drei bis vier Mal produktiver als ihre frustrierten Kollegen. Sie sind loyal, steigern kontinuierlich ihre Leistung und verbessern das Betriebsklima. Doch wie kommen Unternehmer an solche Muster-Mitarbeiter? Die Antwort ist simpel: Sie müssen selbst ein gutes Vorbild sein. Zu diesem Ergebnis gelangt eine aktuelle Studie des Instituts für Management-Innovation. Demnach hat die Vorbildfunktion der Vorgesetzten den größten Einfluss auf das Verhalten der Mitarbeiter.

Bestes Beispiel dafür, wie eine gute Mitarbeiterführung gelingen kann, seien die mittelständischen Weltmarktführer. In erfolgreichen Unternehmen habe man längst erkannt, dass es mit traditionellen Zielvereinbarungen, Anreizsystemen oder „Druck“ nur sehr selten gelingt, Erfolgsfaktoren wie Vertrauen, Loyalität, Motivation oder Teamgeist zu bewirken. Viel wichtiger seien transformationale Führungskompetenzen. Will heißen: Indem die Bedeutung der Arbeitsergebnisse hervorgehoben und das Gesamtinteresse über das Einzelinteresse gestellt wird, werden Einstellungen und Verhaltensgewohnheiten von Mitarbeitern verändert. Arbeit soll einen höheren Sinn erhalten als nur das Streben nach Einkommen, Status, Bequemlichkeit oder Spaß.

Um das zu erreichen, sei es von großer Bedeutung, dass Vorgesetzte mit gutem Beispiel voran gehen. So beschreibt die Studie einen vorbildlichen Chef zum Beispiel so: „Die Führungskraft meint, was sie sagt, und steht für klare Wertvorstellungen. Sie setzt klare Ziele und formuliert anspruchsvolle Erwartungen; sie verfügt über profunde Fachkenntnisse und ist offen für Kritik und neue Ideen. Sie verhält sich grundsätzlich, insbesondere bei den vielen Kleinigkeiten des Tagesgeschäfts, in einer Weise, die Respekt verdient.“

Sie wollen wissen, wie ausgeprägt ihre transformationalen Führungskompetenzen sind? Einen kostenfreien Selbsttest des Instituts finden Sie hier.

Bild: S. Hofschlaeger  / pixelio.de