Schicksalstag für Lotus-Rennstall

Heute entscheidet sich in London vor dem Obersten Gerichtshof, ob der Lotus-Rennstall als zahlungsunfähig eingestuft werden soll. Dabei geht es um ausstehende Zahlungen an den Fiskus in Höhe von 3,7 Millionen Euro.

Kann Lotus diese Summe nicht auftreiben, wird dem Gericht nichts anderes übrig bleiben als Lotus für Lotus zahlungsunfähig zu erklären. Aber so weit wird es nicht kommen wie das Portal „Speedweek“ berichtet.

Angeblich wird Louts belegen, dass man diese Steuerschuld bezahlen werde. „Speedweek“ vermutet, dass möglicherweise noch am gleichen Tag Renault die Rückkehr als Werksteam in die Formel 1 durch Übernahme des Lotus-Rennstalls verkünden wird – mit einem Mehrheitsanteil von 65 Prozent für knapp 90 Millionen Euro. Damit könnte die Steuerschuld beglichen werden.

Ob die restlichen 35 Prozent alleine in den Händen von Genii-Capital-Chef Gérard Lopez bleiben oder ob Renault-Botschafter Alain Prost ebenfalls Anteile erhält, ist noch nicht klar.

Matthew Carter, Geschäftsleiter des Lotus-Rennstalls, bestätigte gegenüber den Kollegen der BBC in Suzuka: „Es schaut alles sehr positiv aus. Ihr dürft mit einer Medienmittelung von Renault in der kommenden Woche rechnen. Wir sind auch sehr zuversichtlich, dass die Steuerangelegenheit beigelegt werden kann.“