Unternehmen für digitalen Wandel gerüstet

Mehr als jeder zweite europäische Marketingentscheider (58 Prozent) ist überzeugt, dass sich das Marketing im vergangenen Jahr stärker verändert hat als in den gesamten fünf Jahren zuvor. Rund fünf von sechs befragten Entscheidern sind sogar der festen Überzeugung, dass das Tempo, mit dem sich das Marketing wandelt, weiter an Fahrt aufnehmen wird. Grund zur Sorge gibt es ihrer Meinung nach aber nicht: 72 Prozent sehen diese Veränderungen als Start in ein goldenes Marketing-Zeitalter.

Für 87 Prozent stellt der digitale Wandel vielmehr eine erfolgversprechende Möglichkeit als etwa eine Bedrohung dar. Insbesondere der Mobile-Bereich und die zunehmende Verbreitung des Internet of Things (zum Beispiel Wearables) führen das Marketing auf ein neues Level (72 Prozent). Europaweit werden vor allem neue Technologien und ein struktureller Change innerhalb des Unternehmens als zentrale Hebel zur digitalen Transformation des Marketings angesehen.

Als zentrale Hürden, die den digitalen Wandel im eigenen Unternehmen ausbremsen können, werden von 42 Prozent der europäischen Marketer vor allem der Mangel an Ressourcen und fehlendes Budget genannt. Gelingt es einem Unternehmen, den digitalen Wandel im Marketing erfolgreich anzugehen, profitieren Marketingverantwortliche insbesondere von der kanal- und geräteübergreifenden Konsumentenansprache entlang des gesamten Consumer Lifecycles. In Deutschland erwarten die Konsumenten dabei aus Sicht der befragten Marketer vor allem eines: ausgezeichneten Content gefolgt von einer durchgehenden Customer Experience und einem unmittelbaren Response auf sämtliche Anfragen. Um diese Erwartungen zu erfüllen, ist maximale Personalisierung für rund 60 Prozent der europäischen Marketingentscheider absolute Pflicht. Deutsche Marketer zeigen sich beim Thema „Hyper-Personalization“ jedoch vergleichsweise zurückhaltend (52 Prozent).