Tochter der Cannabis AG insolvent

Wie dem Vorstand der Deutschen Cannabis AG mitgeteilt wurde, hat die Tochtergesellschaft F.A.M.E. Investitions- und Beteiligungs GmbH, Berlin, gestern beim Amtsgericht Charlottenburg einen Insolvenzantrag gestellt. Die Geschäftsführung der F.A.M.E. Investitions- und Beteiligungs GmbH hat nach umfangreicher Prüfung festgestellt, dass die Gesellschaft zahlungsunfähig ist.

Die frei verfügbaren liquiden Mittel reichten nicht aus, um die fälligen Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu decken. Die Insolvenz der Tochtergesellschaft wird nach Information der früheren Organe keinen Einfluss auf die Deutsche Cannabis AG haben, da es nach deren Angaben keine Haftungsverpflichtungen gibt. Der Vorstand wird diese Angaben umgehend verifizieren.

Anfang Juni hatte der Vorstand der Deutsche Cannabis AG in einer Adhoc-Meldung mitgeteilt, Kenntnis davon erlangt zu haben, dass gegen die Gesellschaft offenbar ein rechtskräftiger Titel besteht, der seinen Ursprung im Jahr 2010 zu haben scheint. Diese Forderung wurde von früheren Organen zu keinem Zeitpunkt erwähnt und vermutlich auch nicht bilanziert.

Die Gesellschaft will alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel ausschöpfen und vertritt juristisch eine andere Sichtweise. Gleichwohl sind bestandsgefährdende Auswirkungen nicht auszuschließen.

Gegen die früheren Organe wird die Gesellschaft gegebenenfalls aus diesem und anderen Gründen umfangreiche Haftungsansprüche geltend machen.